Her­ren Play­offs 2018 — Aus­blick Hamburg

Seit 2013 schafften die Her­ren des HTHC Ham­burg War­riors unun­ter­brochen sich bei den Play­offs für die Top 4 und somit zu der deutschen Meis­ter­schaft zu qual­i­fizieren. In dieser Zeit wur­den die War­riors häu­fig zu den Favoriten für den heißbegehrten Titel gezählt. Nach einer her­vor­ra­gen­den Sai­son und den darauf­fol­gen­den Play­offs und der deutschen Meis­ter­schaft, schafften die War­riors let­zten Endes auch den Titel 2016 mit nach Hause zu nehmen. Auch bei dem drauf fol­gen­den Ken Gal­lu­cio Cup in Gent, Bel­gien, kon­nten sie so gut abschnei­den wie es bisher kein anderes Team in Deutsch­land je geschafft hat und sicherten sich den drit­ten Platz bei der europäis­chen Meis­ter­schaft. Im Jahr 2017 schafften es die War­riors dann aber nicht ihre Stärke zu hal­ten und mussten sich schon im Halb­fi­nale gegen die gut aufgestell­ten Spieler des KKHT Schwarz-​Weiß Köln, wenn auch nur knapp, geschla­gen geben.

Ob es die War­riors in der gegen­wär­ti­gen Sai­son wieder schaf­fen wer­den die Play­offs, wie die Jahre zuvor, solide zu meis­tern und sich bei den Deutschen Meis­ter­schaften erneut zu behaupten wird sich zeigen. Denn es gibt einige Inter­es­sante Verän­derung in dem aktuellen Kader:

Die let­zte Deutsche Meis­ter­schaft haben einige alteinge­sessene Her­ren­spieler als Anlass für den ver­di­en­ten Ruh­e­s­tand genom­men, welches vor allem die Defen­sive des HTHC´s betrof­fen hat. Auch Nation­al­spieler Jake Ste­in­fels, welcher stets ein Schlüs­sel­spieler in der eige­nen Hälfte war, wech­selte zur Rück­runde nach Düs­sel­dorf. In der Offen­sive müssen die Ham­burger ohne den ehe­ma­lige Notre Dame Spieler Logan Con­nolly auskom­men, da dieser zum Anfang der Sai­son nach Frank­furt wechselte.

Die freige­wor­de­nen Plätze in der Defen­sive wur­den vor allem mit frischen und etwas jün­geren Tal­en­ten in Anspruch genom­men. Geleitet wer­den diese durch den diesjähri­gen Nation­al­spieler David Ufer. Dazu kommt noch Neuzu­gang Sebas­t­ian Herzberg vom BHC, der auch im Train­ing für eine knack­ige und spi­elechte Härte sorgt. Die nur 23 Gegen­tore in der gesamten Sai­son zeigen, dass sich die neue Vertei­di­gung schon gut einge­spielt hat, vor allem aber auch weil Mikhail (Mis­cha) Zinoviev, der auch für die U19 National­mannschafft spielt, seit der let­zten Meis­ter­schafft einiges an Erfahrung sam­meln kon­nte und wie eine Wand im Tor der Ham­burger steht.

Auch in dem Mit­telfeld hat sich einiges getan. Dieses hat durch den amtieren­den Deutschen Meis­ter (mit Köln) Cap­sar Zizka eine große Bere­icherung gefun­den, welcher sich super mit dem Cap­tain der Mannschaft Moritz Spiegel einge­spielt hat. Neben den erfahre­nen Spiel­ern kann sich das Team auch auf ehe­ma­lige Jugend­spieler verlassen.

Die Attack besteht aus einem alt einge­spiel­ten dreier Ges­pann, mit zwei weit­eren Nation­al­spiel­ern und wird seit der Rück­runde noch zusät­zlich vom spiel­er­fahren­den, ehe­ma­li­gen BHC Spieler, Artjom unterstützt.

Fol­glich lässt sich ver­muten, dass sich auch dieses Jahr die HTHC Ham­burg War­riors mit den besten Teams aus Deutsch­land messen dür­fen. Die Frage ist nur, ob sie ihre Ner­ven bei knap­pen Spie­len behal­ten kön­nen. Wir sind gespannt!